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Das Wirtschaftswunder der Nachkriegszeit

Bremerhaven-Mitte ist 1945 fast vollständig zerstört. Riesige Schuttberge müssen aus der Stadt heraustransportiert werden. Ein Drittel aller Bremerhavener haben keine Wohnung mehr. Die Bevölkerung hungert. Die Werften dürfen keine neuen Schiffe bauen. Die Stimmung ist voller Sarkasmus und schwarzem Humor. Aber nach der Währungsreform 1948 und der Einführung der D-Mark sind die Geschäfte wieder voller Waren. Noch kann man sie sich nicht leisten, aber man steht schon vor den Schaufenstern und träumt von einer besseren Zeit. Die US-Amerikaner verbreiten mit Elvis und Rock ‘n Roll unter der Jugend von Bremerhaven eine positive Stimmung. Mit Eckernfeld und Grünhöfe werden ganze Stadtteile neu gebaut. Es geht bergauf. Schon bald sind alle Arbeitswilligen in den Arbeitsmarkt integriert und ab 1961 werden Menschen aus südeuropäischen Ländern und der Türker als Arbeitsmigranten angeworben.

Status: Plätze frei

Kursnr.: 27-01-006

Beginn: Mo., 01.03.2027, 09:00 - 14:30 Uhr

Dauer: 5 Tage (30 UE)

Kursort: Gewerkschaftshaus Bremerhaven

Gebühr: 113,00 €